Es gibt wohl kaum ein zweites Land auf der Welt, das so voll von unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten ist und zugleich von so vielen Besuchern ausschließlich aufgrund des schönen Wetters und der traumhaften Strände geschätzt wird.
Wenn Sie einen Griechenland-Urlaub planen, dann seien Sie schlauer als so mancher Badeurlauber und schauen Sie sich zumindest auch ein paar der vielen kulturellen Stätten in Griechenland an.
Einer Ihrer Ausflüge könnte Sie zum Beispiel so ziemlich in die Mitte des Landes, in die Nähe der Stadt Kalampaka führen, denn dort gibt es die wohl spektakulärsten Klöster der Welt zu sehen. Diese wurden nämlich auf riesigen Felssäulen – einige sind über 100 Meter hoch – errichten und zählen völlig zu Recht zum Weltkulturerbe der UNESCO. Schon im 12. Jahrhundert begann man mit dem Bau der ersten Klöster auf den Felsen und zu Höchstzeiten gab es dort unglaubliche 20 Klöster auf jeweils einzelnen Felssäulen. Nur über Strickleitern waren diese Klöster zu erreichen – aber keine Sorge, sie brauchen heute nicht mehr über eine Strickleiter zu klettern, wenn Sie eines dieser beeindruckenden Klöster besichtigen möchtenm inzwischen gibt es komfortablere Wege.
Das älteste erhaltene Kloster, das Agios Stefanos, stellt bis heute den Wohnort einer Gruppe von Nonnen dar. Insgesamt können Sie heute noch sechs Klöster besichtigen und so eine kleine Zeitreise unternehmen. Denn sobald man diese ehrwürdigen Bauten betritt, fühlt man sich, als sei die Zeit an diesem Ort vor vielen, vielen Jahren stehen geblieben. Machen Sie also bitte nicht den Fehler, die Klöster allzu leicht bekleidet betreten zu wollen, Respekt vor den Regeln der Klöster ist hier angezeigt.
Den unglaublichen Anblick dieser spektakulären Sehenswürdigkeit kann man leider kaum in Worte fassen, Sie müssen sie schon selbst sehen, um das volle Ausmaß der Faszination erfahren zu können. Aber vielleicht kennen Sie die Klöster ja auch schon aus dem Kino, denn schon mehrfach dienten sie als Filmkulissen und selbst in einem James Bond Film tauchen die unglaublichen ‚Felsen-Klöster‘ auf.
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Das griechische Kloster Metamorphosis
Freitag, 18. Februar 2011Wetter und Klima in Griechenland
Freitag, 22. Oktober 2010Generell herrscht in Griechenland natürlich ein mediterranes Klima vor, das sich durch feucht-milde Winter und trockene Sommer auszeichnet. Durch das unterschiedliche Höhenprofil mit Gebirgsketten im Landesinneren ergeben sich jedoch durchaus regionale Unterschiede. So kühlt das Landesinnere im Winter deutlich stärker ab als die Küstenregionen oder gar die griechischen Inseln. In den Bergen ist sogar mit Schnee zu rechnen, es existieren auch einige Wintersportgebiete. Das andere Extrem finden wir auf der Insel Kreta, wo fast subtropisches Klima vorherrscht.
Doch keine Angst, die Winter in Griechenland sind kurz, schon ab März/April ist in Teilen des Landes wieder wunderbares Sommerwetter zu erwarten, das hervorragend für einen Strandurlaub in Griechenland taugt. Vorteil dieser Jahreszeit auch: die Temperaturen erreichen noch moderate Werte von unter oder um 30 Grad. Im Hochsommer kann es in einigen Region, besonders im Flachland, sehr heiß werden, Temperaturen von mehr als 40 Grad werden dann erreicht. Ganzjährig ist es etwas wärmer als am westlichen Mittelmeer, im Sommer muss auch mit deutlich geringeren Niederschlägen als z.B. in Spanien gerechnet werden. Das liegt zum Einen an der noch südlicheren Lage Griechenlands als auch an der Lage im Osten – atlantische Tiefausläufer schaffen es kaum bis nach Griechenland oder sie erreichen das östliche Mittelmeer nur mehr in stark abgeschwächter Form. Die Folge sind monatelange regenfreie Zeiten im Sommer – selbst die Trinkwasserversorgung kann durch den geringen Niederschlag zeitweise regional beeinträchtigt sein. Diese Zeit der großen Hitze ist dann auch nicht mehr die Richtige für eine Städtereise oder Wanderung – die Temperaturen lassen sich nur an der Küste oder in den Bergen aushalten. Auf den Inseln weht ebenfalls im Hochsommer immer ein frischer Wind, so dass man es hier gut den Tag am Strand verbringen kann.
Sollten Sie Athen besuchen wollen, empfiehlt sich das Frühjahr bis etwa Mai oder Herbst ab September. Die enge Bebauung und die Lage der Stadt treiben das Quecksilber regelmäßig über die 40 Grad-Marke. Die Nächte versprechen kaum Linderung – die Stadt speichert die Wärme, oft werden gegen Mitternacht immer noch 30 Grad und mehr gemessen.