Eines der Meisterwerke und zugleich Symbol des klassischen Griechenlands, und sicherlich der bekannteste Vertreter der als Akropolis bezeichneten antiken Stadtfestungen, ist die Akropolis aus Athen. Der Burgberg auf dem die Akropolis stand wurde der Stadtgöttin Athene geweiht und war am Anfang Sitz der Könige. 480 v. Chr zerstörten dann die Perser den Haupttempel. Die Akropolis wurde aus der Initiative des Perikles neu gebaut. Er wollte das Athenaeum als Zeichen des neuen demokratischen Geistes seiner Herrschaft gelten lassen. Auf dem 156 m höhen Fels, im ältesten Teil der Stadt wurden zwischen 467 und 406 v. Chr. das Propylän, das Erechtheion, der Nike-Tempel und der Parthenon- Tempel erbaut. Perikles ließ den Bau durch den berühmten Bildhauer Phidias leiten. Dieser entwarf Skulpturen und Reliefs, die heute leider nicht mehr zu sehen sind. Dies ist einerseits der gewaltigen Explosion zu verdanken (als die Venezianer den Munitionsdepot der Türken im Parthenon trafen), anderseits Lord Elgin, der vieles abbauen und nach England verschiffen ließ. Heute sieht man viele der antiken Schätze Griechenlands im British Musem. 1986 wurde die Akropolis von Athen UNESCO-Weltkulturerbe.