Generell herrscht in Griechenland natürlich ein mediterranes Klima vor, das sich durch feucht-milde Winter und trockene Sommer auszeichnet. Durch das unterschiedliche Höhenprofil mit Gebirgsketten im Landesinneren ergeben sich jedoch durchaus regionale Unterschiede. So kühlt das Landesinnere im Winter deutlich stärker ab als die Küstenregionen oder gar die griechischen Inseln. In den Bergen ist sogar mit Schnee zu rechnen, es existieren auch einige Wintersportgebiete. Das andere Extrem finden wir auf der Insel Kreta, wo fast subtropisches Klima vorherrscht.
Doch keine Angst, die Winter in Griechenland sind kurz, schon ab März/April ist in Teilen des Landes wieder wunderbares Sommerwetter zu erwarten, das hervorragend für einen Strandurlaub in Griechenland taugt. Vorteil dieser Jahreszeit auch: die Temperaturen erreichen noch moderate Werte von unter oder um 30 Grad. Im Hochsommer kann es in einigen Region, besonders im Flachland, sehr heiß werden, Temperaturen von mehr als 40 Grad werden dann erreicht. Ganzjährig ist es etwas wärmer als am westlichen Mittelmeer, im Sommer muss auch mit deutlich geringeren Niederschlägen als z.B. in Spanien gerechnet werden. Das liegt zum Einen an der noch südlicheren Lage Griechenlands als auch an der Lage im Osten – atlantische Tiefausläufer schaffen es kaum bis nach Griechenland oder sie erreichen das östliche Mittelmeer nur mehr in stark abgeschwächter Form. Die Folge sind monatelange regenfreie Zeiten im Sommer – selbst die Trinkwasserversorgung kann durch den geringen Niederschlag zeitweise regional beeinträchtigt sein. Diese Zeit der großen Hitze ist dann auch nicht mehr die Richtige für eine Städtereise oder Wanderung – die Temperaturen lassen sich nur an der Küste oder in den Bergen aushalten. Auf den Inseln weht ebenfalls im Hochsommer immer ein frischer Wind, so dass man es hier gut den Tag am Strand verbringen kann.
Sollten Sie Athen besuchen wollen, empfiehlt sich das Frühjahr bis etwa Mai oder Herbst ab September. Die enge Bebauung und die Lage der Stadt treiben das Quecksilber regelmäßig über die 40 Grad-Marke. Die Nächte versprechen kaum Linderung – die Stadt speichert die Wärme, oft werden gegen Mitternacht immer noch 30 Grad und mehr gemessen.